Startseite

Auktionshäuser bieten

Bieten bei Hartung & Hartung
Auf dieser Seite zeigen wir, wie das Bieten bei einem der bekanntesten deutschen Auktionshäuser funktioniert; am Beispiel des Hauses Hartung & Hartung, München

Eine der besten – wenngleich nicht immer die billigste Möglichkeit an ein altes Buch zu kommen (das Bibelsammeln ist da ja nur eine Sonderform davon – wenn auch eine sehr eigenwillige…) ist der Kauf in einem Auktionshaus. Das Odium, dass hier ein paar Superreiche in einem Saal sitzen und dann unglaubliche Summen auf ein altes Buch oder irgendwas anderes bieten, wird leider durch die Pressearbeit so mancher Auktionshäuser (etwa Sothebey’s) genährt und ist eine zuverlässige Hemmschwelle, da mal selber mitzubieten. Das ist schade, hat sich doch das Bieten bei Auktionshäusern im letzten Jahrzehnt doch sehr gewandelt.

Auktionshäuser sind Firmen, die Geld verdienen wollen und müssen. Das machen sie mit dem An- und Verkauf antiquarischer Waren. Einige wenige dieser Häuser haben einen Schwerpunkt beim Buch. Das bietet für Sie Vorteile. Die Sachverständigen des Hauses beschreiben das Buch zuverlässig und legen einen realistischen Schätzwert fest. Diesen Schätzwert sieht man ganz transparent im Katalog oder im Netz, wenn man sich für das Buch interessiert.


Ein solches Auktionshaus ist etwa Hartung & Hartung in München. Nähere Infos sind
hier.

Sehen wir zuerst auf die Startseite von HARTUNG & HARTUNG. Für uns sind die AUKTIONEN interessant.

Wenn wir reinklicken, sehen wir, dass derzeit gerade keine Auktionen sind. Das macht aber nichts. Kaufen kann man auch im sogenannten "Nachverkauf", das sind Stücke ("Lots" genannt), die bei der Auktion im November nicht losgeschlagen wurden. Sie werden jetzt nochmals ermäßigt angeboten. Auch für diese Stücke wird beim Kauf eine Gebühr ("Aufgeld") fällig. Die richtet sich aber nach dem Preis des Buches, ist also jedenfalls niedriger als bei der Auktion.

Hier sehen Sie, wenn Sie weiterklicken, die einzelnen Bücher und die Preise im Nachverkauf.


Sie sehen, dass einige der Stücke bereits verkauft wurden, da die Nummern nicht fortlaufend sind. Der eine schwarze Preis ist dabei der Schätzpreis des Auktionshauses. Man kann bei Auktionen auch unter der Schätzung des Auktionshauses bieten – meist ist das bis zu 2/3 des Schätzpreises möglich, in einigen seltenen Fällen auch die Hälfte.


Bei unverkauften Positionen ist der Preis in eckigen Klammern der Nachverkaufspreis (zzgl. Aufgeld & Versandkosten & ggfls. MWSt.).


Bieten können Sie nach einer einfachen Anmeldung bei http://www.hartung-hartung.de. Beim erstmaligen Gebot wird ein Formular angezeigt, das per Fax oder postalisch eingesendet wird.

Sollten Sie die Auktion gewinnen, werden Sie mittels Brief/Rechnung verständigt. Für die Auslagen und die Beschreibung durch das Auktionshaus berechnen alle Auktionshäuser das schon erwähnte „Aufgeld“. Dieses beträgt häufig um die 25% des Buchwertes (oder aber auch 30%). Darin sind die Versandgebühren meist noch nicht enthalten. Bei Objekten, die nicht spannenbesteuert angeboten wurden, kommt auf den Gesamtpreis noch die jeweilige gesetzliche MWSt. hinzu.
Sollte eine Bibel einmal nicht der Beschreibung entsprechen, werden es die bekannten Auktionshäuser gerne zurücknehmen. Das unterscheidet in etwa ein gutes Auktionshaus von einem schlechten.


Als ernsthafter Sammler kommt man an Auktonshäusern nicht vorbei; viele Stücke findet man nur hier. Es gibt viele Auktionshäuser, die ab und an Bibeln im Angebot haben. Sie werden sie nach und nach kennenlernen. Die Beschreibung von HARTUNG & HARTUNG (München) ist hier.