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Der Kauf im Ausland

Ich habe vor allem im heurigen Jahr die ausgetretenen Pfade der deutschen Auktionshäuser ein wenig verlassen und mich der Erweiterung meiner Sammlung ein wenig im Ausland umgesehen. Es ist ja auch so, dass es Bibelsammler aber auch Verkäufer nicht nur in Deutschland gibt.

Die Möglichkeiten des Einkaufs in Österreich oder Holland bedürfen keiner gesonderten Erwähnung - die Bedingungen gleichen denen in Deutschland. Teilweise arbeiten die dortigen Auktionshäuser sogar schneller als die in Deutschland.

Ebay ist die schnellste Möglichkeit sich den amerikanischen Markt zu eröffnen - und es ist auch die sicherste. Zwar grassen auch viele deutsche Beobachter den Markt ab (wie ich gerade eben leidvoll erfahren musste, indem mir eine schöne Merian Bibel vor der Nase weg ersteigert wurde), aber der Markt hat auch seine Vorteile: Die Bezahlung geht über Paypal schnell, sicher und ohne Gebühren vonstatten. Und mit der Bewertung hat man eine gute Möglichkeit "säumige" Verkäufer an den Versand zu erinnern.

Sehen Sie die obige Bibel? Ein schönes Stück, gekauft bei einem US Auktionshaus (Freeman's). Ersteigert habe ich im März 2013, geliefert wurde im Juli 2013. Nachteile: Extrem hohe Gebühren für die Überweisung (5% des Rechnungsbetrages). Neben dem üblichen Aufgeld (höher als bei uns) kommt sehr häufig dazu, dass Auktionshäuser nicht selber versenden. Es muss daher ein eigenes Unternehmen beauftragt werden (sind die nächsten 200 Euro weg). Für Versicherung und Zoll dürfen auch noch geschätzte 15% reserviert werden... Bei den meisten US Häusern geht der Kontakt via mail recht schleppend, von daher lohnen sich Anrufe - was schwierig sein kann, so man die Sprache nicht top beherrscht.

Ich habe jetzt in den letzten 10 Jahren etwa 10 x in den USA eingekauft und hatte eigentlich bei jedem Kauf irgendein Problem (meistens mehrere) der oben angeführten.