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17. Jahrhundert

Endter-Bibel von 1643; Die im Nürnberger Endter Verlag gedruckte Bibel wurde DIE Familienbibeln für Pfarrhäuser und bürgerliche Familien. In recht hoher Auflage immer wieder aufgelegt gab es sie von 1641 bis 1768. In dieser Zeit wurden drei verschiedene Versionen der Endter-Bibel hergestellt. Endter 2 wurde bekannt als die „Kurfürstenbibel“, ein Begriff, der dann so ziemlich auf jede deutsche Bibel angewendet wurde – Hauptsache alt und groß. Endter 1 wurde mit Holzschnitten illustriert, Bei Endter 2 und 3 waren es Kupferstiche, mit sehr ähnlichen Motiven. Die sehr eindrucksvollen Holzschnitten leiden an der generell schlechten Papierqualität der Endter Bibeln. Die Familie Endter hatte eigene Papiermühlen, die Papier billig, aber eben in mieser Qualität herstellte. Wenig berücksichtigt wurde in der Literatur zu Endter, dass anscheinend bei Papiermangel im eigenen Betrieb, Papier von guten Quellen zugekauft wurden. Die wenigen Endter Bibeln, welche auf solchem Papier gedruckt worden sind, zeigen die ganze Qualität der tollen Schnitte.